Samstag, 4. Juni 2011

Das Pflanzen-Experiment Teil 1


In Anlehnung an die Geschichte „Das Paradies auf Erden“ beschloss ich vor wenigen Wochen, ein kleines Experiment zu wagen. Seien Sie LIVE dabei, beobachten Sie mit mir die Fortschritte und schauen Sie sich das verblüffende Ergebnis an!

Zentrale Forschungsfrage: Kann durch die Wahl der Erdsorte das Pflanzenwachstum gezielt beeinflusst werden? Sprich: Wachsen auf mit Tomatenerde versehenen Pflanzen auch wirklich Tomaten?

Zielobjekte: Als Experimentier-Erde wurde die vom Baumarkt besonders liebevoll angepriesene „Tomaten- und Gemüseerde“ herangezogen, die ganz gezielt auf ihr Können überprüft werden sollte. Doch galt es ebenso, eine geeignete Pflanzenpartner zu finden, was bald gelang: eine Kübelpflanze mit dem Leidenschaft und Eleganz vermuten lassenden Namen „Passiflora“.

Tag 1: Die Pflanzung


Bereits am Balkon warfen sich Erde und Passiflora schüchterne Blicke zu. Sollte wirklich etwas aus ihnen werden? Man beschloss es auf einen Versuch ankommen zu lassen und ließ sich umtopfen.

Memo an mich: Beim nächsten Mal bereits geöffnetes Erdsackerl nicht durch sinnloses Stolpern umschütten! 





Tag 8-15: Erste Früchte erkennbar


Bereits eine Woche nach dem Umtopfen kamen zahlreiche gelbe Bemmerl zum Vorschein. Ob es sich dabei um rasant gewachsene Tomaten handelte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar. 

Nach einer weiteren Woche öffnete sich eines der Bemmerl und zeigte ein sternförmiges Zapferl! Auch nach längerem Googlen war es einer Tomate nicht zuordenbar, doch die Hoffnung jetzt schon aufzugeben, wäre freilich falsch. 


Fortsetzung folgt…

© Eiki


Mittwoch, 1. Juni 2011

Big Foot


Nach den Crocs sind nun die nächsten unfasslichen Schuhe aufgetaucht!

Stellen Sie sich bitte einfach einen Fuß vor, der aussieht wie eine Mischung aus Schwimmbatscherl, Laufschuh für 100m Sprinter und dem Froschkönig. Sind alle 3 Charakteristika vorhanden, so könnte es sich um eine Zehenschuh-tragende Person handeln. 

Sie fragen sich jetzt vielleicht (nicht ganz unberechtigt), weshalb man solches Schuhwerk wählen geschweige denn in der Öffentlichkeit tragen sollte. Aus diesem Grund habe ich hier für Sie ein paar der unzähligen Vorteile gesammelt.

Vorteil 1: Für alle, die den zumeist sehr sauberen Fußboden von Wien (wer erkennt den Scherz?) schon immer einmal im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erleben wollten, bietet der beinahe sohlenfreie  Zehenschuh ein besonderes Spektakel. Und geben Sie’s zu! Auch Sie träumen davon einmal nur durch eine dünne Sohlen-Schicht vom Fuß-neben-Hundstrümmerl-Gefühl getrennt sein! 

Vorteil 2: Dankenswerterweise haben wir nun die Möglichkeit, auf der Straße die Füße anderer Menschen zu begutachten. Somit können von nun an Leute mit abstehenden Zehen, Hallux und sonstigen Unförmigkeiten vorab aussortiert werden. Nicht nur für Fußfetischisten ein gefundenes Fressen.

Vorteil 3: Weiters kann man nun beim Spazieren durch den Park sogar mit Schuhen zwischen den Zehen Gänseblümchen ausreißen und diese mit sich herumtragen. Auch bietet sich das Tragen von Ringen an den Zehen nun ganzjährig an.

Vorteil 4: Blasenbildung auf der Sohle war gestern! Jetzt können endlich auch im Zehenzwischenraum optisch anmutende Reib-Stellen und Blasen gebildet werden! Experten munkeln, der Schuh werde sogar von Compeed gesponsert.

Vorteil 5: Nicht zu vergessen: Sollte einem Theater spontan der Darsteller des Froschkönigs ausfallen, hat man die einmalige Möglichkeit, ihn zu ersetzen und damit gute Chancen auf den großen Durchbruch. Und wenn Sie sich noch Schwimmhäute zwischen die Zehen kleben, schaut es auch mit sämtlichen Figuren aus Arielle, die kleine Meerjungfrau, sehr gut aus.

Ich persönlich freue mich ja auch schon auf die Business-Edition mit schwarzem Lack und die Strand-Edition im Flipflop-Style (geht sicher irgendwie). Interessant werden auch die Xtreme-Mountain-Edition mit integrierten Steigeisen sowie die Winter-Edition mit Pelz für das optimale Hobbit-Feeling.

Lassen Sie diesen Trend nicht spurlos an sich vorbeiziehen! Werden auch Sie zum Big Foot!

© Eiki